Starke Eltern sind der Schlüssel

Hannoversche Allgemeine, Leine-Zeitung, 2.3.2013

Von Christian Franke

GARBSEN. Ezidische Akademie will Integration fördern – Projekt soll Schülern und Eltern helfen

Wie können jesidische Familien besser integriert werden? Darüber informierte die Ezidische Akademie in der Hauptschule Nikolaus Kopernikus. Ihr Motto „Eltern fördern – Kinder stärken“.

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Radfahrkurs für Frauen

Rund um Uetze, Ausgabe 42, Oktober 2011

(red.) Uetze/Dedenhausen. Ein Anfang ist gemacht. Mit gebraucht gekauften Rädern, 200 Euro spendete die Sparkasse Uetze, und einem geschenkten Fahrrad begannen die ersten Frauen mit ihrem Kurs „Radfahren lernen“.

am ersten kurstag

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Bunter Kindertag in Uetze

Rund um Uetze, Ausgabe 42, Oktober 2011

(red.) Uetze/Hänigsen. Am Sonntag, den 30. Oktober richtet die Ezidische Akademie in Hänigsen eine Veranstaltung für alle Uetzer Kinder aus. Die Gemeinde Uetze hat dazu das Haus am Pappaul zur Verfügung gestellt. Das Sozialministerium unterstützt den Kindertag finanziell im Rahmen der Aktionen gegen Kinderarmut, der Eintritt ist daher frei.

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Frauen wollen Radeln lernen - Räder gesucht

Rund um Uetze, Ausgabe 39, 28. September 2011

(red.) Orientalische Frauen können nicht Rad fahren. Mangel an Gelegenheit in der Kindheit und religiöse Verbote stehen dem Freizeitvergnügen entgegen. Viele der Migranten-Frauen in der Gemeinde Uetze wollen jetzt aber das Radeln erlernen, insbesondere ezidische Kurdinnen haben den Wunsch, sich hier zu emanzipieren und zu integrieren.

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Hymne und Gebet zu Neujahr

Hannoversche Allgemeine Zeitung, Anzeiger Burgdorf/Lehrte/Sehnde/Uetze, 26.04.2011

von Katja Eggers

Gebete, Hymnen, Musik und eine Modenschau: Rund 150 Yeziden haben am Sonntag in Lehrte ihr traditionelles Neujahrsfest gefeiert.

neujahr lehrte

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Jesiden helfen Migranten

Hannoversche Allgemeine Zeitung, Anzeiger Lehrte & Sehnde, 9.12.2011

Von Eike Brunhöber

LEHRTE. Integrationshilfe in Lehrte: Die Ezidische Akademie Hannover hat gestern im Veranstaltungszentrum am Burchard-Retschy-Ring Eltern mit Migrationshintergrund über Bildungschancen für ihre Kinder informiert.

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Dedenhauserin sammelt Spielzeug fur Waisen im Irak

Hannoversche Allgemeine Zeitung, Anzeiger Burgdorf/Lehrte/Sehnde/Uetze, 12.10.2011

DEDENHAUSEN. Spielsachen und Schulmaterialien für Waisenkinder im Irak sammeln die Ezidische Akademie aus Hannover und die Gesellschaft für bedrohte Völker aus Göttingen. Angelika Mattem, die in Dedenhausen einen mobilen Büro- und Hausmeisterservice betreibt, stellt für die Spenden eine Garage zur Verfügung.

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Shingal-Sammelaktion gestartet

Rund um Uetze, Ausgabe 40, 2011

(red.) Dedenhausen ist Annahmestelle. Die Aktion für die Kinder von Shingal ist sehr gut angelaufen. Kaum war der Artikel über die Hilfsaktion in der 38. Ausgabe von „Rund um Uetze“ erschienen, da brachten die ersten Spender schon Hilfsgüter nach Dedenhausen zu Angelika Mattern, die sich um die Annahme und Verpackung kümmert.

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Eziden laden Prinz Tahsin Said Beg ein

Rund um Uetze, Ausgabe 33, 17. August 2011
Eziden laden Prinz Tahsin Said Beg ein
Die Ezidische Akademie hatte Prinz Tahsin Said Beg, das Oberhaupt der Eziden,
einmal mehr nach Uetze eingeladen. Êzîdî, andere Schreibweisen sind Jesiden oder
Yesiden, sind heutzutage eine religiöse Minderheit, obwohl ihre Religion zu den
ältesten der Welt gehört. Ihre Anhänger sind über alle Länder verstreut, eine größere
Verbreitung ist im kurdischen Irak zu finden. In Europa ist Deutschland das Land mit
den meisten Eziden, etwa 70000 leben hier. Die kurdischen Eszidi flüchten aus dem
Irak aber auch der Türkei oder Georgien, weil sie dort Übergriffen
fundamentalistischer Moslems ausgesetzt sind. Am 7. August nun war aus dem Irak
der Prinz der Eziden mit seiner Frau zu Gast in Uetze - im alten Restaurant Neuer
Garten, dessen Besitzer Homann die Lokalität einmal mehr zur Verfügung stellte.
Die Akademie, die mit ehrenamtlichen Kräften arbeitet, ist ein eingetragnen Verein,
der es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht hat, die Integration in Deutschland
zu fördern. Mittlerweile haben sich etwa 70 Mitglieder eingetragen, viele davon
Akademiker, in letzter Zeit wollen sich vermehrt auch Jugendliche beteiligen. Der
Verein finanziert sich und sein Bildungsangebot über Beiträge und Spenden, die teils
staatlicherseits oder von Stiftungen eingehen. Die Mitarbeiter stammen aus dem Irak,
Deutschland oder Schweden. „Wir sind eine kosmopolitische Gemeinschaft“, betont
der Uetzer Hatab Abdu Slo im Gespräch. Er ist Vorsitzender der Ezidischen
Akademie, die ihren Sitz in Hannover hat. Der Verein, der in seiner Satzung Deutsch
als offizielle Sprache festgelegt hat, bietet unter vielem anderen Lehrgänge an und
möchte das Ezidentum weiter erforschen und vor allem neu beleben. „Was nutzen
uns heute die uralten Regeln und Gesetze beispielsweise des Hammurabi? Wir
müssen uns anpassen, die ‚alte Haut abstreifen’, dabei die guten Traditionen
bewahren und doch den Weg zur Erneuerung finden“, sagte er weiter sinngemäß.
Das Ezidentum ist eine praktizierende Religion, das heißt, Kirchen oder
Gotteshäuser gibt es nicht. Zumindest nicht in Deutschland. Es gelten die Prinzipien
Gleichheit und Gerechtigkeit. Die gelebte Toleranz gehe über Nationalitätengrenzen
hinweg, „Es gibt keine Unterschiede“, versichert Hatab Abdu Slo, der sich auch im
Arbeitskreis „Menschenrechte für religiöse Minderheiten“ für diese Themen stark
macht. Ein angestrebtes Ziel der Ezidi sei es, die Erkenntnisse aus der Erneuerung
später in den Nahen Osten zu tragen, um auch dort einen Wandel in der Denkweise
der Menschen zu erreichen.
DER KOMMENTAR
Dass Integration möglich ist, zeigt das unauffällige Zusammenleben der ezidischen
Kurden mit ihren deutschen Mitbürgern, hier in Uetze wie in Hannover. Aber: Da
kommt das Oberhaupt der religiösen Gemeinschaft zu Besuch und weder von den
lokalen Politikern noch von den ansässigen Kirchen wird davon Notiz genommen.
Man stelle sich vor, es hätte sich der Dalai Lama angekündigt, oder auch nur ein
Landesbischof der hiesigen Kirchen. Hier wurde ein große Chance vertan, mit
integrationswilligen Migranten ins direkte Gespräch zu kommen. Vielleicht aber muss
so eine Begegnung an der Basis wachsen. Die Ezidi sind warmherzig, gastfreundlich
und aufgeschlossen. Eine Begegnung von Mensch zu Mensch wäre ein Anfang.
Ihre Redakteurin auf Zeit
B. Walz

Rund um Uetze, Ausgabe 33, 17. August 2011   

Die Ezidische Akademie hatte Prinz Tahsin Said Beg, das Oberhaupt der Eziden, einmal mehr nach Uetze eingeladen.

07-08-2011__05

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Informationsveranstaltung der Ezidischen Akademie in Celle

Cellesche Zeitung, 03.10.2010

von Oliver Gatz

Identität unter den Eziden stiften, über ihre Religion aufklären und sie mit dem deutschen Rechts- und Wertesystem vertraut machen: Das ist das Ziel der Ezidischen Akademie, deren Vertreter kürzlich das Konzept in Celle vorstellten. Doch nur eine Handvoll Celler Eziden kamen zu der Informationsveranstaltung.

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