Ein Recht auf Würde

von Dr. Lutz Brade 

„Ich verstehe nicht, dass uns so viele Schwierigkeiten gemacht werden, in Deutschland zu leben. Für die Wirtschaft und die Medien bestehen keine Grenzen, für sie gilt die Globalisierung. Aber was machen Politiker mit uns Menschen?“ 

Das Zitat stammt von einer jungen Frau, die zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern vor mehr als 10 Jahren aus einem kaukasischen Staat nach Deutschland flüchtete.

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Asylrecht und Identitätsprobleme von Eziden-Kurden

von Lutz Brade

Die Veranstaltung ist von Pro Asyl unterstützt.

In den Räumlichkeiten der Ezidischen Akademie referierte Herr Rechtsanwalt (RA) Freckmann am 18.07.2011 über das Thema ‚Die Asylrechte und Identitätsprobleme von Eziden/Kurden in Deutschland‘.

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Zum Vortrag: Asylberechtigte und Identitätsprobleme von Eziden und Kurden in Deutschland

Von Lutz Brade

In den Räumlichkeiten der Ezidischen Akademie e.V. Hannover referierte Herr RA Freckmann, Hannover, am 20.03.2012 über das Thema:

Asylberechtigte und Identitätsprobleme von Eziden und Kurden in Deutschland

Herr Freckmann informierte über das Asylrecht und den Flüchtlingsschutz in Deutschland, die Möglichkeiten zur Erlangung eines Aufenthaltsrechtes, die gewachsene Bedeutung der Europäischen Menschenrechtskonvention in Asylangelegenheiten und die Voraussetzungen zur Erlangung der deutschen Staatsangehörigkeit. Er wies auf Vorschläge des derzeitigen Innenministers von Niedersachsen hin, die rechtliche Situation der Menschen mit Duldungen zu verbessern.

Im Anschluss an den Vortrag ging Herr Freckmann auf Fragen ein, die zum Asylrecht Deutschlands gestellt wurden. Aus dem Publikum wurde darauf hingewiesen, dass in Deutschland asylrechtliche Angelegenheiten von den Staatsorganen zu wenig an internationalen Normen orientiert und restriktiv seien, wie persönliche Erfahrungen mit Behörden ergeben.  Weiterhin sind deutsche Staatsorgane nicht mit der Tatsache befasst, dass in Deutschland ca. 1 Million Menschen ohne Papiere leben.

Herr RA Freckmann hat eine Zusammenfassung seiner Ausführungen an die Ezidische Akademie weiter gegeben: Der Text lautet:

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Yezidi und Asyl in Deutschland

Teil 4: Yezidi aus Irakisch-Kurdistan

von Johannes Düchting

Gegenüber den Yezidi aus dem Irak ist die Praxis der deutschen Asylbehörden von einem ständigen Hin und Her gekennzeichnet. Bis zum Golfkrieg des Jahres 1991 beantragten kaum Yezidi aus dem Irak Asyl in der Bundesrepublik. Zu schwierig war es, aus der abgeriegelten Saddam-Diktatur zu fliehen und nach Deutschland zu gelangen. Die wenigen Yezidi, die es dennoch schafften, wurden zumeist als Asylberechtigte anerkannt; Grund für die Anerkennung war aber nicht die Religionszugehörigkeit, sondern zumeist bereits die Tatsache, dass die Saddam-Diktatur die illegale Ausreise als schweres Verbrechen wertete und man allein deswegen Gefahr lief, bei einer Rückkehr wegen Landesverrates umgebracht zu werden.

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Asyl

von Dr. Lutz Brade

Jahrtausende alte Quellen belegen, dass Konflikte zwischen zerstrittenen Parteien durch Gewaltanwendung häufig nicht zufriedenstellend gelöst werden. Die Sieger bekommen die unwägbaren Konsequenzen ihrer Handlungen zu spüren und die Unterlegenen akzeptieren die für sie eingetretene Situation normalerweise nicht.
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Die Yezidi und ihre asylrechtliche Behandlung in Deutschland

Teil 3: Yezidi aus Georgien und Armenien

von Johannes Düchting

Auch hinsichtlich der Yezidi aus Georgien wird vom Asylbundesamt und von den Gerichten unisono behauptet, daß es sich bei den Problemen, denen die Yezidi in Georgien ausgesetzt sehen, um wirtschaftliche und soziale Probleme handle und es ihnen in ihrer Heimat genau so schlecht gebe, wie allen anderen Einwohnern, daß allein schon deshalb kein Asylanspruch bestehe:

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Die Yezidi und ihre asylrechtlige Behandlung in Deutschland

Teil 2: Yezidi aus Syrisch-Kurdistan

von Johannes Düchting

Nach der Zerschlagung des Osmanischen Reiches konnten die Yezidi in Syrien zunächst unter dem französischen Protektorat unbehelligt leben und ihre Religion ausüben. Auch Schulen und Gemeindezentren konnten sie gründen.

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Yezidi und Asyl in Deutschland

Teil 1: Yezidi aus Türkisch-Kurdistan

von Johannes Düchting

Lange Zeit waren die Yezidi der deutschen Bevölkerung allenfalls aus Karl Mays Abenteuerromanen „Durch die Wüste“ und „Durchs wilde Kurdistan“ bekannt. Aber spätestens seitdem ein Montagsmagazin für intellektualisierte Kleinbürger einige wenige sicherlich unschöne Vorfälle zum Anlass nahm,

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